Sonnenbett – so geht Urlaub zuhause

Sonnenbett - so geht Urlaub zuhauseWas gibt es Schöneres als ein ausgedehntes Bad in der Sonne? Richtig – ein Sonnenbad, das auf einem super-bequemen Sonnenbett genossen wird. Wer bisher nur das Handtuch auf dem Rasen, die Isomatte, Luftmatratze oder die herkömmliche Sonnenliege kennengelernt hat, wird sich wahrlich wie auf dem berühmten Bett der Prinzessin auf der Erbse fühlen. Denn das Sonnenbett ist derart bequem, dass man dort am liebsten den gesamten Tag verbringen würde.

Der Unterschied zwischen einer Sonnenliege und einem Sonnenbett

Wir alle kennen die normale Sonnenliege: Sie ist aus Kunststoff, Metall und Stoff oder Holz gefertigt. Damit sind sie nur bedingt bequem. Daher gibt es die polsterten Stoffauflagen für Sonnenliegen. Sie sorgen für die notwendige Gemütlichkeit, um es auf der Liege einige Zeit auszuhalten.

Schauen wir uns nun das Sonnenbett an, werden wir feststellen, dass es zumindest äußerlich tatsächlich wie ein Bett mit einer dicken Matratze aussieht. Und das Tolle: Es ist auch genauso gemütlich wie ein Bett. Selbstverständlich ist es derart gefertigt, dass es im Garten verbleiben kann. Denn zum täglichen Einholen, wie man es mit den Polstern der Gartenliege tut, ist sowohl das Bett selbst wie auch die Matratzen einfach zu groß und zu sperrig. Jedoch tut man gut daran, sich einen entsprechenden Regenschutz zu besorgen. Denn das Kernstück des Sonnenbetts ist die große, bequeme Matratze.

Das Material

Für gewöhnlich handelt es sich um wetterfeste Hölzer wie Teak oder europäische Harthölzer (Eiche, Robinie) und wetterfestes Rattan. Damit kann der Rahmen des Sonnenbettes auf jeden Fall während des gesamten Sommers im Freien verbleiben. Zum Winter jedoch sollte man es einlagern. In den meisten Fällen ist der Rahmen einfach zu montieren, was natürlich bedeutet, dass man ihn zur kalten Jahreszeit auch wieder leicht demontieren kann.

Die Form

Soll das Sonnenbett im Handel gekauft werden, werden Sie feststellen, dass es nur eine Hand voll unterschiedlicher Formen gibt:

  • Strandkorb: Richtig, dieses Modell ist dem Aufbau eines Strandkorbes sehr ähnlich. Insbesondere der Sonnenschutz ist dem Strandkorb nachempfunden. Für gewöhnlich ist dieses Modell immer für 2 Personen gefertigt. Im Gegensatz zum Strandkorb ist es selbstverständlich nicht möglich, eine rein sitzende Position einzunehmen. Zu diesem Zweck ist es notwendig, entsprechende Kissen einzusetzen. Ähnlich wie den Strandkorb kann man auch das Sonnenbett mit der Sonne drehen. Dies ist eine recht leichte Angelegenheit, die bei Bedarf auch alleine erledigt werden kann.
  • Pavillon: Dieses Modell ist dem Sonnenschutzpavillon nachempfunden. Das Sonnendach kann sowohl geschlossen, als auch geöffnet werden, ganz wie man es mag. Es lohnt sich, für den Sonnenpavillon einen festen Platz einzurichten. So müssen zum Winter „nur“ die textilen Bestandteile eingeholt werden. Während des Sommers ist ein Regenschutz für die Nächte und Schlechtwetterphasen wichtig.
  • Liegebett: Hierbei handelt es sich um die einfachste Ausführung, bei der der Sonnenschutz fehlt. Um nicht in der Sonne zu braten, ist es notwendig, einen Sonnenschirm oder ein Sonnensegel einzusetzen. Selbstverständlich sind auch diese Modelle sehr gemütlich. Besonders zu erwähnen ist das verstellbare Kopfteil. In diesem Punkt ähneln sie der normalen Gartenliege.

Sie lieben es eher außergewöhnlich? Dann schauen Sie sich nur intensiv im Internet nach Sonnenbetten um. Die unterschiedlichen Modelle sind vielfältiger Art, sodass auch die Freunde des Besonderen auf ihre Kosten kommen.

Selbstgebaut?

Es ist nicht so einfach, sich für ein Modell, das zum Gartenambiente passt, zu entscheiden. Manchmal scheint es, als würden die gewerblich angebotenen Modelle nur für Hotels und Pensionen geschaffen sein. Denn ein Problem haben viele Gartenbesitzer, die sich ein Sonnenbett wünschen: Ihr Garten ist einfach nicht groß genug, um noch Platz für dieses besondere Gartenmöbel zu bieten. Und wenn wir ganz ehrlich sind: Hat man sich ein solches Prachtstück in den Kopf gesetzt, möchte man nicht zurückstecken und eine Mischvariante aus Sonnenliege und Sonnenbett wählen müssen. Wie wäre es also mit selber bauen?

Es stellt sich die Frage: Welche Form und welche Größe soll es für Sie ganz persönlich werden? Das Tolle beim Selberbauen ist ja, dass man sich wirklich seinen ganz persönlichen Traum eines Sonnenbettes erschaffen kann. Sollte man ein solches Traumbett beim Tischler in Auftrag geben, könnte dies eine teure Angelegenheit werden. In Eigenregie hingegen kostet es Sie nur das Material und natürlich ein wenig Arbeitszeit.
Denken Sie bitte daran, wetterfeste Materialien zu besorgen, wenn Sie das Projekt wirklich angehen. Es versteht sich von selbst, dass man das Sonnenbett mehr als nur einen Sommer nutzen möchte.

ACHTUNG – Achtung – Familie

Familien mit kleinen Kindern werden dieses Sonnenbett nicht mehr missen wollen. Denn gerade mit kleinen Kindern kann man sich auf diese Weise richtig lange auch im Hochsommer im Freien aufhalten. Schließlich sorgt das Sonnenbett ja für ausreichend Sonnenschutz. Hier können Sie nicht nur kuscheln, sondern auch Spiele spielen, Bücher lesen und mit einem kleinen Schutzbezug auch malen. Naja, und wenn die Kinder größer werden, dann ist es eh eine Frage, wer schneller ist: Die Eltern oder die Kinder! Es könnte in diesem Fall sinnvoll, einen Zeitplan zu erstellen, damit keine täglichen Kämpfe um das Sonnenbett entstehen. Im Zweifelsfall müssen weitere Modelle erstanden werden, um allen Familienmitgliedern gerecht werden zu können.

Normal kann jeder

Ja, jeder möchte im Sommer die Sonne genießen. Sicherlich tut die reguläre Sonnenliege auch ihre Dienste. Sicherlich gibt es auch dick gepolsterte Auflagen für diese Liegen. Wer sich aber das Non-Plus-Ultra gönnen möchte, um den Sommer zu genießen, der sollte sich ernsthafte Gedanken über die Sonnenbetten machen. Denn nur auf ihnen kann man sich tatsächlich fühlen wie im Urlaub, wie auf dem Prinzessinnenbett. Genau so sollte Erholung für zu Hause aussehen, oder nicht?